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TV89 Zuffenhausen – SV Sillenbuch 6 : 2 (0 : 2) – Ein bärenstarker Murat Ala erzielt den Anschluss- und Führungstreffer, Bery Kidane den Ausgleich. Anil Ilkhan ist als Freistoßscharfschütze erfolgreich. Auch Tobi Schuler und Tobi Cullison netzen.


Wir sind insgesamt so gefestigt, dass jeder die Meinung des Trainers akzeptiert. (Dieter Eilts)

Schlotwiese 4° C. Start der Glühweinsaison, Laternenlauf (aber nicht mit roter Laterne), fünfte Jahreszeit, Tannenbaum, Sylvester, Weihnachtsfeier, Meisterschaft oder Klassenerhalt. Alles scheint möglich. Wir beobachten die Mannschaft ja schon etwas länger. Und ja, es ist ein gefestigtes Team. Es war ein suboptimaler Saiso2019 11 10 Sillenbuch 02nstart und die Experten begannen so langsam an ihren Fußballverstand zu zweifeln. Sonntag für Sonntag spielte das Team mindestens auf Augenhöhe, vergaß aber stetig, sich für die erbrachte Leistung zu belohnen.

„Gedenkminute.“1

Ich soll den Mantel des Schweigens über die erste Hälfte ausbreiten. Warum eigentlich? Wir spielen nicht schlecht. Etwas verunsichert in einzelnen Situationen, aber insgesamt sieht man fast keinen Unterschied zwischen zweitem und letztem Platz. Als aber nach gerade einmal zehn Minuten die Gäste aus Sillenbuch in Führung gehen, 0 : 1 (10.), denkt man, »jetzt geht das wieder los«, wie wenn morgens vor dem Auf2019 11 10 Sillenbuch 04stehen der Wecker klingelt. Im Laufe der nächsten Minuten kämpfen sich die Schlotwiesenjungs aber immer mehr ins Spiel zurück. Dann sind sie da und erarbeiten sich Chancen. Und dann sind sie wieder nicht da, wenn es um die Verwertung geht. Und dann kriegen sie kurz vor dem Halbzeitpfiff auch noch das 0 : 2 (44.) Dann war auch noch der Akku der Kamera leer und der Berichteschreiber hatte absolut keinen Bock mehr. Kein Bericht, basta!

Nach dem Seitenwechsel

Wie ist die Stimmung? Was kann man von unserer Mannschaft noch erwarten? Haben sie schon die Flinte ins Korn geworfen? Bäumen sie sich noch einmal auf? Die Anhänger der `89er haben beschlossen auszuharren. Niemand geht vorzeitig nach Hause. Die Messe ist noch nicht gelesen! Erst recht nicht, wenn dieser Murat sich nicht aufgibt. Sein Schuss aufs Tor aus zweiter Reihe wird abgefälscht und passt deshalb auch einmal glücklich. Tüchtig! Nur noch 1 : 2 (47.) Gleich nach der Pause. Richtig wichtig. Und die `89er bleiben am Drücker. Schon hadern wir2019 11 10 Sillenbuch 01 wieder mit unserer Chancenverwertung. Wo ist Kai? Was macht Kai? Kai coacht mit dem Pokal in der Hand von der Seitenlinie seine Jungs. Kapitän Patti Lechner wühlt sich über links durch, schlägt den Ball flach und quer. Am hinteren langen Pfosten wartet Bery und vollstreckt. 2 : 2 (55.) Die Karten werden neu gemischt. Der TV89 erspielt sich Chancen im Minutentakt. Aber er nutzt sie nicht. Einer der Trainer will einen Spruch fürs Phrasenschwein loswerden. »Nein«, meint der Schreiber. »Wir dürfen jetzt keins kriegen.« »Wir müssen jetzt eins schießen«, meint der Trainer. »Formuliere es doch positiv.“ Jau, das ist die Lösung. Und Tatsache. Wir schießen eins. Und wer? Murat natürlich. Spieler des Spiels. Der Herr der Lüfte schreit seinem Torspieler beim Abschlag zu. »Schick mich!« Und dann David gegen Goliath. 1,70 m Körpergröße gegen zwei Mal 1,90 m und zwei Mal 1,80 m. Das macht mindestens vier Meter Unterschied. Äh - vier Gegenspieler, wenn man den heraus eilenden Torspieler mitzählt. Murat gewinnt das Kopfballduell! Murat kommt mit seiner Fußspitze ausreichend genug an den herunterfallenden Ball, um den Führungstreffer zu markieren. 3 : 2 (77.) Ein Fußballmärchen beginnt. Es war einmal im lausig kalten November. 2019 11 10 Sillenbuch 03Janos wird vor dem Sechszehner gefoult. Ilkhan spitzelt den Ball über die Mauer ins linke Toreck. Schön flach in den Winkel! 4 : 2 (88.) Tja und wenn´s läuft, dann läuft´s. Stark verunsicherte Gäste versuchen jetzt ihrerseits wieder ein Spiel nach Vorn. Aber Ungenauigkeiten, Frustfouls und andere Patzer sorgen eher für giftige Konter unserer `89er. Sie müssen ja aufmachen, erklärt mir irgendjemand. Gut und wir müssen dann noch etwas für unser Torverhältnis tun. Der eingewechselte Joker Tobias Schuler profitiert von Dominik2019 11 10 Sillenbuch 05s zweitem guten Assist und der Rauslaufschwäche des Sillenbucher Torspielers. 5 : 2 (89.) Die 89. Minute gehört uns. Das war schon immer so. Und in der Nachspielzeit trennt sich Tobias Cullison von seinem bisherigen Frust mit einem satten Schuss aus vier Metern in den rechten kurzen Winkel zum 6 : 2 (90. + 1) Ist der Knoten jetzt geplatzt? Gegen Ende der zweiten Hälfte auf alle Fälle. Ein halbes Dutzend. Das war eine Demontage der Gäste. Hauptsache die Negativserie ist beendet und der erste Dreier eingefahren. Nächsten Sonntag geht es zum Tabellennachbarn nach Bernhausen. Das wird natürlich wieder schwer. Da müssen wir unser bestes Spiel zeigen. Aber mit der Einstellung aus heutiger zweiter Halbzeit, sollten wir dort bestehen und nachlegen können.

Der TV89 spielte mit: D. Schmallenbach, S. Hartmann, A. Ilkhan, J. Burkart, P. Lechner, B. Kidane (83. T. Schuler), M. Ala, T. Nallinger, T. Cullison, A. Kuqi (67. Niels Wietzer), J. Römgens - Trainer: Christos Goulis , Daniel Gäng


1 = Wir sollen uns besinnen und sensibel sein. »Depression ist heilbar, wenn sie rechtzeitig erkannt wird«, lautet die Botschaft. Eine bedeutsame Geste, ein guter Ansatz. Wir brauchen mehr Schweigeminuten. Jetzt nicht jede Woche eine Schweigeminute, sonst stumpfen wir (noch mehr) ab, aber gelegentlich z. B. für die Opfer von Krieg und Gewalt. Auch häuslicher Gewalt. Auch Opfer von Gewalt, die durch Fremdenfeindlichkeit hervorgerufen wird. Wie viele Krankheiten werden nicht rechtzeitig erkannt, wie viele Leben zerstört? Viele tödlich verunglückte Bauarbeiter wg. Fifa + DFB Korruption, (»Sommermärchen«), »Fußball WM in Katar«, es gäbe reichlich gute Gründe für Gedenkminuten, für mehr Sensibilität!

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Im Duell der Tabellennachbarn gastierte der TV89 II an diesem Sonntag beim SV Hoffeld I.

Von Beginn an wollten die Hausherren die TV'ler unter Druck setzen, doch die Männer aus dem Stuttgarter Norden fanden immer wieder gute Lösungen sich zu befreien. In der 6. Minute nach Ballgewinn in der Defensive schickte Vassilios Ngrantsanlis Stürmer Eduard Kloster auf die Reise und dieser vollendete zum 0:1. Die Führung hielt allerdings nicht lang. In Minute 6 zirkelte ein Akteur der Heimelf nach zu zögerlichem Angreifen das Leder zum 1:1 ins Netz. Nach einer Eckballserie in Minute Zehn gingen die Mannen des SVH mit 2:1 in Führung per Kopf. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte stabilisierte sich die Defensive der TV'ler etwas und Hoffeld kam meist nur durch Standards gefährlich vor das Tor der Gäste, doch es blieb beim 2:1. Die beste Gelegenheit für die TV'ler hatte Chris Eisen doch sein Schuss strich knapp über das Tor.

Kurz nach Wiederanpfiff markierten die Hausherren das 3:1. Nach zu kurzer Abwehr schlenzte ein Spieler aus dem Rückraum den Ball flach ins Netz. Doch wer nun dachte die TV'ler geben sich geschlagen sah sich getäuscht und eine interessante und spannende Schlussphase begann mit dem 3:2 durch Pasquale Barbato per Kopf nach Vorarbeit von Manuel Hatzing. Doch mitten in die beste Phase des TV89 II gelang dem Joker des SVH nach einem Konter die nächste passende Antwort. Doch der TV89 II schlug erneut zurück Eduard Kloster tankte sich im Mittelfeld durch und bediente Arijan Kuqi, der das 4:3 markierte. Als die TV'ler nun nochmal das Risiko erhöhten, um etwas Zählbares mitzunehmen setzen die Hausherren mit zwei weiteren Toren der Aufholjagd ein Ende und man musste sich mit 6:3 geschlagen geben.

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Croatia Stuttgart – TV89 Zuffenhausen 4 : 1 (1 : 1) – Schneller Ausgleich nach verdienter Führung der Schlotwiesenjungs. Effiziente Gastgeber - drei Angriffe über Links, drei Tore in sieben Minuten – stellen den Spielverlauf auf den Kopf.


»Dafür sagen sie heute: Ich hatte den falschen Reisbrei heut' Mittag und habe Laktose-Intoleranz«. ( Rudi Völler über die neuen Ausreden der Spieler)

Feuerbach 13° C. Grauer Himmel im Wilhelm-Braun-Sportpark. Trübe Gesichter bei der Mannschaft, bei den Trainern, bei den Fans der `89er. Soeben der Schlusspfiff. Das klar bessere Team hat verloren. Schade für die ganze Mannschaft. Was war passiert?
Die Schlotwiesenjungs zeigen von Beginn an, wo der Barthel den Most holt. Das glänzende Mittelfeld um Murat und Franz gepaart mit giftigen Vorstößen von Jörg und Thorben nötigen den Gastgebern sicherlich einiges an Respekt ab. Im Prinzip ist es wieder einmal nur eine Frage der Zeit, bis der TV89 das in der Tabelle weit vor ihm p2019 11 03 Croatia 02latzierte Team ausknockt. Über die rechte Außenbahn kommt Jörg Burkert, mit mächtigem Tempo. Seine Flanken sind allerdings zu unplatziert. Dafür kann sich das Team bei ihm bedanken, dass er im Rückwärtsgang heikle Situationen, die zu gefährlichen Torchancen werden könnten, bereinigt. Doch der TV89 hat das Zepter übernommen. Yannick sprüht wieder vor Spielfreude. So ist auch das 0 : 1 (38.), nach Freistoß-Vorlage von Ani2019 11 03 Croatia 04l und per Kopf von Patti über den heraus eilenden Keeper des kroatischen Teams verlängert, eine zu diesem Zeitpunkt absolut verdiente Führung. Umso ärgerlicher, dass man nicht in der Lage zu sein scheint, einen Vorsprung clever zu halten, um selbst seine Konterstärken auszuspielen. Thorben plötzlich auf der Yannick Position und Yannick auf der Zehner. Schon zwei Minuten später fällt über diese Seite der Ausgleich. 1 : 1 (40.) Der Lattenkracher von Janos kurz vor der Pause setzt zwar noch ein Ausrufezeichen, aber leider kein Tor.

Nach dem Seitenwechsel

Das gewohnte einseitige Spiel. Der TV89 hat aber nicht nur mehr Ballbesitz, die absolute Mittelfeld Hoheit und die Chancen ein Tor zu erzielen, er hat auch mindestens eine Schwachstelle. In der Offensive entsteht, falls überhaupt, 2019 11 03 Croatia 03eine Abschlusschance eher selten. Die Flanken sind zu ungenau, ein kombinierter Spielaufbau mit Tempo verheddert sich bestenfalls zum Eckball. In der Defensive wird der Innenverteidiger Scharpfi zur rechten Außenverteidiger Position hinbeordert. Der flinke Jörg blieb wegen einer Knieverletzung gleich in der Kabine. Gute Besserung. Für ihn kommt Steff. Das Team um die zwei TV-Trainer zeigt ein druckvolles Spiel nach Vorn. Croatia scheint die Puste auszugehen. Unsere Chancenverwertung lässt allerdings zu wünschen übrig. Und dann kommt, was kommen muss. Ein Konter, ein Pass in die Schnittstelle und in 2019 11 03 Croatia 05den Rücken von Scharpfi und der vor dem Tor cool agierende Matanovic guckt sich die Ecke aus. 2 : 1 (74.) Und weil keiner diese Schwäche erkennt und weil es so schön ist, gleich noch einmal. Wieder der schnellere, wie in der vorherigen Situation, nur, dass Matanovic sich nun das lange Eck aussucht. 3 : 1 (78.). Beim dritten Mal kommen die Gastgeber nochmals über links und über unsere Achillesverse und treffen zum 2019 11 03 Croatia 01vorentscheidenden 4 : 1 (81.) Den Treffer erzielte Barisic, der anschließend vom Platz gehen darf. Der kroatische Trainer wechselt jetzt seine Defensivspezialisten ein. Der TV89 hat sich um den Lohn seines betriebenen Aufwands gebracht. Effizientes Croatia Stuttgart stellt in sieben Minuten den Spielverlauf auf den Kopf. Drei Chancen, drei Tore. Heute hat das bessere Team verloren. Dafür kann man sich aber nix kaufen. Dennoch: Mund abbuzze, aufstehen, weitermachen. Wenn wir zu Abwechslung mal gewännen, müssten wir am nächsten Montag nicht mit zum roten Laternenlauf, Jungs.

Der TV89 spielte mit: Angelo Grantsanlis, Patrick Lechner, Anil Ilkhan (86. Tim Neidhart), Daniel Scharpfenecker, Jörg-Andre Burkart (46. Stephan Hartmann), Thorben Nallinger, Daniel Tabar (61. Thomas Vozicis), Murat Ala, Franz-Joseph Rudhart, Janos Römgens, Yannick Häringer (86. Franco Flemming) - Trainer: Christos Goulis, Daniel Gäng

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Bei milden Temperaturen auf dem Kunstrasen der Bezirkssportanlage empfing der TV89 II den bisherigen Primus den TB Untertürkheim II.
Die Gäste kamen zu Beginn der Partie etwas besser ins Spiel und hatten mehr Ballbesitz. Doch die Defensive des TV89 II stand kompakt und hatte immer wieder zur richtigen Zeit ein Bein dazwischen und konnte klären. In der Offensive agierten die TV'ler nach Balleroberung zunächst etwas zu hektisch und ungenau. So verzeichneten beide Teams nur wenige Halbchancen ohne dabei etwas Zählbares zu erzielen bis zur Pause.
In Abschnitt zwei setzten die Gäste die erste gefährliche Aktion, Nach zu kurzer Abwehr parierte Dominik Schmallenbach einen verdeckten Schuss aus 18Metern glänzend. In Folge dessen wurde der TV89 II griffiger und konnte sich ebenfalls eine erste gute Gelegenheit herausspielen, doch Chris Eisen scheiterte knapp. In der 61. Minute nach einer Ecke und zu kurzer Abwehr im Getümmel drosch Daniele Verta das Leder aus 15 Metern zum 1:0 ins Netz. Keine zwei Minuten später machte Eduard Kloster nach Abschlag von Dominik Schmallenbach und Kopfballverlängerung von Chris Eisen das 2:0 für den TV89 II. In der Schlussphase setzten die Gäste nochmal alles auf eine Karte doch es blieb beim 2:0 Endstand - trotz nochmals zweier brenzlicher Szenen im Strafraum der Heimelf.

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TV89 Zuffenhausen – TB Untertürkheim 2 : 2 (1 : 1) – Thorben Nallinger trifft per Kopf. Der hervorragende Torspieler Ange Grantsanlis sorgt mit seinem Treffer in letzter Minute für ein glückliches Ende.

»Ich habe laut geschrien, dass er flanken soll. Dafür darf ich mir jetzt einiges anhören in der Kabine.« — (Mats Hummels zum späten Freistoßtor von Toni Kroos beim 2:1-Sieg gegen Schweden bei der WM 2018)

Schlotwiese 19°. Gerade war es noch warm. Jetzt ziehen aus dem Nordbadischen die angekündigten grauen Wolken heran. Ist ja auch bald mal nötig, dass es  etwas kälter und nasser wird. Aber schade trotzdem. Es hätte ja auch ruhig erst heute Abend abkühlen dürfen.

Puh! – Gerade noch geschafft. In der Nachspielzeit ist es kein anderer als unser Torspieler, der das entscheidende Tor erzielt. Ange ist mit nach vorne gelaufen. Hopp oder Top. Alles oder nix. Ein ruhender Ball. Die Gäste natürlich: »Das war nie und nimmer ein Foul«. Wenn der Herr Schiedsrichter pfeift, dann ist es Abseits! - und nicht, wenn man meint. Das gilt auch für Hand oder Foul, logo. Hier meinten die Untertürkheimer, dass Jörg spektakulär über seinen Gegenspieler flog und der Schiedsrichter die Situation falsch bewertet hätte. Also quasi Freistoß in letzter Sekunde. Die Flanke k2019 10 27 TBU 05ommt halbhoch, Richtung Elfmeterpunkt. Ange leitet die Hereingabe irgendwie Richtung Tor weiter - und ob noch ein Verteidiger sein Bein daran hatte oder nicht – der Ball landet im Netz. 2 : 2 (90. + 4) Am Ende sitzt der Frust bei den Gästen tief. Aber das spontan nach dem Abpfiff entstandene Rudel löst sich schnell auf. Alle mahnen zur 2019 10 27 TBU 01Besonnenheit. Dieses Mal haben wir einen Punkt gewonnen. Der herausragende Torspieler Ange Grantsanlis hat schon in erster Hälfte sich wieder mehrfach ausgezeichnet. Mit seinem Treffer in letzter Minute belohnt er sich und das Team, das niemals aufsteckte und uns einen großen Fight bescherte. Die Einstellung stimmte. Die Abseitsfalle gleich nach Anpfiff der zweiten Halbzeit hat nicht so funktioniert, na gut. Vom Mittelkreis in die Schnittstelle gespielt. Sholabomi ist schon bei der Ballannahme vor Ange und lupft den Ball über ihn hinweg. Keine Chance. 1 : 2 (46.) Manche meinen Tiefschlaf, andere meinen den Schiri.

Vor dem Seitenwechsel

Wir haben die erste Chance. Aber das war es denn auch. Die Anfangsphase gehört so ziemlich den Gästen. Sie erspielen sich eindeutigere Tormöglichkeiten. Unser Team versucht, wenn in Ballbesitz, den Angriff planvo2019 10 27 TBU 03ll zu gestalten. Die Gäste scheinen jedoch über noch reifere Spielanlagen zu verfügen. So ist es auch hier eine Frage der Zeit, bis sie sich belohnen. Koziol erzielt den Treffer zum 1 : 0 (34.) Wichtig, dass es jetzt nicht gleich einen Doppelschlag gibt. Doch dann wie aus dem Nichts ist der stets bemühte Thorben Nallinger zur Stelle als Jörg Burkart eine Flanke auf den hinteren linken Pfosten schlägt. Entgegen der Torwartlaufrichtung geht sein Kopfball hinten r2019 10 27 TBU 02echts ins Eck. Sah aus, wie wenn er vorbei gehen würde, war aber drin. It´s magic. 1 : 1 (40.) »Ich habe laut geschrien, dass er (Jörg Burkart) nicht flanken soll. Dafür darf ich mir jetzt einiges anhören in der Kabine«. (Murat Ala) Und dann das Beste: Den Gästen gelingt kein Treffer mehr vor der Pause. Die TBU hinterlässt einen starken Eindruck und wird sicherlich in dieser Form eher oben mitspielen. Wir aber haben bewiesen, dass unser Team bestehen kann. So werden wir auch siegen. Es ist alles nur eine Frage der Zeit. Wann ist eigentlich das Nachholspiel gegen Ermis?

Der TV89 spielte mit: Angelo Grantsanlis, Jörg Burkart, Patrick Lechner, Anil Ilkhan, Daniel Scharpfenecker, Thorben Nallinger, Daniel Tabar (54. Tobias Cullison), Bereket Kidane (76. Thomas Vozicis), Murat Ala, Janos Römgens, Yannick Häringer (70. Franco Flemming) Trainer: Christos Goulis - Trainer: Daniel Gäng

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