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TV89 Zuffenhausen – TSV Uhlbach 5 : 1 (1: 1) – Nach einer starken Anfangsphase mit Massel in die Halbzeitkabine. Dann kommen zwei, die geschont werden sollten. Jakob als Dynamo und Kai als Superjolly.

Ich weiß nicht, wie es passiert ist, aber der Michael Blättel hat sich heute Nacht irgendwie im Bett verletzt. — (Uwe Klimaschefski)

7° C. Nass. Regen. Wind. Graue Wolken veranstalten ein Wettrennen. Es ist der zweite Adventsonntag und Achtelfinale im Bezirkspokal. Letztes Spiel in diesem Jahr auf der Schlotwiese. Ein Hundewetter wie im Bilderbuch. Irgendwie sind auch Kai und Jakob verletzt. Stehen jedenfalls nicht in der Anfangsformation. Sollen geschont werden. Für was eigentlich? Das nächste Spiel ist erst Anfang März des nächsten Jahres. Falls man sie wirklich schonen will, sollte man ihnen das Fußballspielen grundsätzlich verbieten oder zu mindestens den Hallenfußball. Die Jungs in kurzer Hose bibbern allesamt. Außer Yannick. Er kommt mit schwarzer, langer Unterhose, Handschuhen. Fehlen nur noch Schal und Mütze.

Wir nehmen das Zepter in die Hand. Richtig schöne Spielzüge, wie aus einem Guss. Von Anfang an. Das 1 : 0 nach schönem Zuspiel von Dani auf Tekin und einer überlegten, passgenauen Flanke von der rechten Seite in den Strafraum, erzielt Yannick, der am wärmsten angezogene Spieler, mit der rechten Seite ins rechte Eck. 1 : 0 (27.) Zuvor vergab Manu Bast schon ein, zwei Mal ein paar aussichtsreiche Möglichkeiten. Eine davon musste er eigentlich machen. Aber das denkt man so, wie man beim Torwandschießen denkt. Und hinterher hast du nach sechs Schussversuchen null Treffer, du Scharfschütze! Aber als ob das das Zeichen gewesen wäre, mit dem Fußballspielen aufzuhören. Patrick macht sich bei einer Handballannahme außerhalb seines Sechzehners das Leben selber schwer. Der ansonsten gute Schiedsrichter braucht mehrere Erdumrundungen, um quasi nach Zuruf auf Freistoß zu entscheiden. Patrick stellt die Mauer nach links. Philipp Schmid schießt in die Torwartecke, die ganz frei war wie das offene Tor von Morannon. 1 : 1 (37.) Warum heißt das eigentlich Torwartecke, wenn da kein Torwart steht? Die darauffolgende Zeit erinnert an das Ende von zweiten Halbzeiten in der laufenden Saison. Plötzlich ist das 1 : 1 nicht nur gerechtfertigt, man kann direkt froh sein, dass es in die Halbzeit geht. Patrick hat als Keeper auch so manches verhindert, das muss man schon sagen.

Nach dem Seitenwechsel

kommt Jakob. In nahezu allen Spielen in bestechender Form und ein Führungsspieler par excellence. Tatsächlich scheint diese Taktik des neuen Trainerteams vielversprechend zu sein. Der Dynamo, wie Gertle ihn nennt, bringt Stimmung und Zuversicht. Die Gäste knüpfen nach Wiederanpfiff zwar noch an ihre starke Phase an, aber nach und nach übernehmen die Schlotwiesenjungs wieder das Kommando. Das Flutlicht flutet im Wettstreit mit peitschenden Regentropfen das Spielfeld. Langweilig dagegen das gestrige Derby im Ruhrpott. Dann bringen zwei Standards die Wende. Eigentlich drei. Doch der Reihe nach. Die nun stärker werdenden Schlotwiesenjungs sind nur noch durch ein Foul zwanzig Meter vor der Torlinie zu bremsen. »Ich schau mir das Tor von hier aus an«, meint Simon auf dem Weg zum Klo und bleibt abwartend und anhaltend so lange stehen bis Nils tatsächlich den Freistoß zum 2 : 1 vollendet. »Berichteschreiberling«, hallt es durch den meteorologischen Winternachmittag. »Hab ich´s nicht gesagt?«
»3 : 1«, meint´s Gertle. »3: 1 geht´s aus.« Lauter Propheten, denkt der Schreiberling.  3 : 1  (69.) steht´s ein Standard später als Kapitän Scharpfi in seiner unnachahmlichen Manier einen Freistoß aus 30 m flach à la Naldo ins Tor der Gäste versenkt. »Hab ich´s nicht gesagt? Hab ich´s nicht gesagt?«
Ich glaub´, ich hör alles doppelt, was Gertle so sagt. Gertle sagt viel, wenn der Tag lang ist. Aber das trifft so ziemlich auf jeden von uns zu. Über links setzt sich Jakob durch, legt zurück auf Nils. Der wird im Strafraum so gefoult, dass es nicht nur einen Elfer für uns gibt, sondern auch eine Auswechslung des Gefoulten. Der vorher eingewechselte Kai will heute schießen. Er trifft zum 4 : 1(82.) Eiskalt mit nur drei Meter Anlauf. Und auch das 5 : 1 besorgt noch Kai (85.) Nur damit das klar ist. Andere schießen vor die Latte oder den gegnerischen Torhüter an. Das ist halt der Unterschied. Ein Kai, der vor der Einwechslung stöhnt und vor Schmerzen fast vergeht, dass sich das gesamte Sanitäter- und Trainerteam besorgt auf den Weg zu ihm macht und schon einen Rettungshubschrauber ordert. Und ein Kai, der danach mal eben ein paar Tore schießt, kurz bevor er droht, ohnmächtig zu werden.
Pause jetzt, Jungs. Zeit um zu Darten oder um von der 120 m Riesenschanze zu springen. Macht, was ihr wollt. Hauptsache ihr verletzt euch nicht. Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch. Cu next year. Same time, same place. Oder wie heißt das nochmal auf Englisch?

Der TV89 spielte mit: Löchner – Lechner, Scharpfenecker, Tabar, Morleo, - Bast,  Häringer, Ilkhan (J. Albrecht), Wietzer (Eisen) – Kuqi (Prechter), Cadir

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PSV Stuttgart – TV89 Zuffenhausen 0 : 8 (0: 6), Fair Play bringt Flasche Sekt – Kaiminator mit Saisontreffer 19, 20 und 21. Niels (2), Jakob, Yannick und Anil sind die weiteren Torschützen.


Man muss nicht immer die absolute Mehrheit hinter sich haben. Manchmal reicht auch 51%. (Christoph Daum)

Östlich des Daimlerstadions oder heißt es jetzt Mercedes-Benz-Arena, man kommt als älteres Semester bei dieser AG aber auch echt in Schwierigkeiten, also jedenfalls auf der Seite, wo die Volleyballerinnen der Allianz AG in der Scharr Arena – STOP! Noch einmal. Immer diese Werbung.
Östlich des Neckarstadions, von wo man oben auf den Hügeln der Trollinger und Lemberger Weinberge die Grabkapelle der Königin Katharina sehen kann, liegt ein kleiner grüner Rasenplatz gar lieblich und fein. Hier trifft man sich an Bundesligaspieltagen zum Vorglühen. Ansonsten bleibt es bei den griechischen PSV Pächtern anmutig, friedlich und still, besonders, wenn der PSV spielt. 0 : 14, so lautet das vorläufig amtliche Gesamtergebnis, wenn man denn die Tore der Ersten und der Zweiten addiert. Schöner wär´s schon, wenn das gegen den SSV…naja.

Es ist der erste Adventsonntag und gleichzeitig auch der erste Rückrundenspieltag in der Kreisliga A.
Es hat ca. 13 Grad und der Regen hat sich gerade verzogen. Die tiefstehende Sonne scheint von der Seite auf den Platz, sodass hier nur die Zuseher gestört werden, nicht aber die Torspieler, wie es jetzt in der neuen Fußballsprache heißt. Sehr viele Zuschauer und TV89 Unterstützer sind noch gar nicht auf den Platz gekommen, denn die meisten haben sich an die ab November geltende Anfangszeit 14:30 Uhr gewöhnt. Doch, wie viele konsterniert realisieren müssen, wird ab Dezember bereits um 14:00 Uhr das Spiel vom Schiedsrichter angepfiffen. Nicht nur die Temperatur und die etwas feuchte Luft führen dazu, dass sich die TV89 Spieler sehr stark bewegen und gleich von Beginn an zur Sache gehen. Sehr sehenswerte und sehr gut vorgetragene Kombinationen bringen dem TV89 unmittelbare Vorteile. Das Mittelfeld wird schnell überbrückt und vorne lauern die (heißt es jetzt auch?) Sturmspieler auf den finalen Pass. Es dauert auch nur bis zur 15. Minute und eine dieser guten Kombinationen findet Niels Wietzer, der überlegt das 1:0 erzielt. Nach dem Anspiel erobert sich der TV89 sofort  wieder den Ball und so überrascht es niemanden, dass der derzeitige Torjäger der Kreisliga A, Kai Prechter, in der 16. 2018 12 02 PSV 05Min. das 2:0 erzielt. Unsere Abwehr lässt dem Gegner nicht viele Möglichkeiten und steht sehr sicher. Der PSV findet nicht das richtige Mittel, um den TV89 ernsthaft in Gefahr zu bringen. Trotzdem kommt es zu einigen brenzligen Aktionen, die aber den TV89 nur stärken und zu entsprechenden Gegenstößen genutzt werden. So ist es nicht verwunderlich, dass der TV89 in der 23.Min, wieder durch Niels Wietzer, das 3:0 macht. Jetzt sieht es so aus, als wäre der Kampfgeist des PSV etwas gebrochen. Das Spiel plätschert so dahin, bis in der 40. Min wieder Kai Prechter, das 4. Tor in diesem Spiel für den TV89 einnetzt. Danach kommt es zu einer kuriosen Szene. Ein PSV Abwehrspieler (oder heißt es noch Verteidiger) wird von seinem eigenen Mitspieler aus kurzer Entfernung, volle Kanne, am Arm angeschossen. Der Schiedsrichter entscheidet, aus größerer Entfernung, auf Handelfmeter. Was soll er auch anderes tun, sieht er doch Woche für Woche, was in diesen Situationen seine großen Vorbilder in der Bundesliga entscheiden und dann auch noch Unterstützung vom Videoassistenten erhalten. Diskussion ist müßig, es gibt Strafstoß. Zuerst möchte der etatmäßige Schütze Kai ausführen, doch dann geht Jakob hin und übernimmt. Er schiebt den Ball 2018 12 02 PSV 04absichtlich weit am Tor vorbei und erhält nach dem Spiel von den Polizeisportfreunden aus Anerkennung für das Fair Play eine Flasche Sekt. Anstatt (geschenkt) 5:0 steht es eben immer noch 4:0. Reicht auch im Moment. Doch es sollte nicht lange dabei bleiben. In der 45. Minute erhöht wiederum Kai auf (das jetzt fällige) 5:0. Und wieder direkt im Anschluss an das Anspiel erobert sich der TV89 erneut den Ball und es ist, der sehr gut im Mittelfeld und Angriff agierende Jakob Albrecht der mit einem Schuss aus 17 m flach ins Eck das Halbzeitergebnis von 6:0 herstellt. (45. + 1.)
Eine vom TV89 hervorragend vorgetragene erste Halbzeit geht mit dem Abpfiff des Schiedsrichters zu Ende. Die Spieler eilen zur Erholung in die Kabinen und trinken warmen Tee! Oder hat sich das in der neuen Fußballsprache auch inzwischen geändert, in Glühwein vielleicht.

Über die Zweite Halbzeit wird nun, aufgrund der neuen Anfangszeit, der etwas später eingetroffene etatmäßige Berichterstatter Bericht erstatten.

Nach dem Seitenwechsel

»Danke, Roland.«  »6 : 0«, höre ich. Donnerwetter. Auf meiner Uhr ist gleich Halbzeit. Ich gehe Bier holen. »Baustelle«, sagte der Pächter. Hä? Er meinte die Biermarke, die er ausschenkt. »Ach, so.«2018 12 02 PSV 01
Ich wundere mich noch. Frage: »Haben die später angefangen?« – »Nein früher!« – »Aha. Heut nicht mein Tag.« Die Kamera im Container vergessen. Die EC Card bei der Tankstelle defekt. Das Spiel mehr als halb verpasst. Was ich sehe, ist eine Null. Endlich mal eine gute! Ange macht seine Sache hervorragend. Er lässt nix zu, strahlt Ruhe aus, hat ein Standing wie Neuer. Ein perfekter Torspieler in dieser Phase. Einmal noch gibt Yannick Gas, ab durch die Mitte 0 : 7. Humorlos, Pfeilschnell, cooler Abschluss. (64.) Ein Wimpernschlag später. Ein Assist von Kai a2018 12 02 PSV 03uf´s lange Eck. Dort schiebt Anil ein. 0 : 8  Doppelschlag (65.) »Geht doch, Wackelöhrchen«, ist man versucht zu sagen. Schnell noch ein paar Fotos mit der Kamera. Jungs, ihr seid gut heute. Aber ein Zentimeter macht noch keinen Meterstab. Doch Zentimeter für Zentimeter, dann wird es schon noch einer werden.
»Wichtig ist, dass man jetzt ein Ausrufezeichen gesetzt hat,« meint Kaiminator (2,1 Tore Durchschnitt pro Spiel). Recht hat er. Fragezeichen hatten wir auch schon genug! Next week 3.00 p.m. gegen Uhlbach auf der Bezirkssportanlage. Bis dahin eine gute Zeit. Tschüss und Ade.

Der TV89 spielte mit: Grantsanlis – Lechner, Scharpfenecker (Kolb), Bast (Morleo), - Hussein (Ilkan), Tabar, Braun, Häringer, J. Albrecht – Prechter, Wietzer (Cadir)

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ASV Botnang – TV89 Zuffenhausen 4 : 4 (1 : 1) – Neue Trainer, altes Leid und Bauers self-fullfilling prophecy. Nach 1 : 4 Führung, dabei zwei Tore von Kai und je eins von Maxi und Yannik, lassen sich unsere Schlotwiesenjungs im Fotofinish noch abkochen.


Die Mannschaft hat ihren Libero aufgelöst – jetzt hat sie einen Mann mehr auf dem Platz. (Gerd Rubenbauer)

Botnang 7 – 14° C. Nahe der Tierheims, wo die großen Hochhäuser in den dunklen Jahreszeiten, schon am frühen Nachmittag ihre dunklen, düsteren Schatten werfen, gibt es einen Platz, der das November-Feeling proportional zu den weniger werdenden Lichtanteilen verbreitet. Man könnte auch sagen verkleinert, denn das träfe es genauso gut.

Wo sind wir heute? Sind wir weiter als gestern? Man hat sich für eine »Doppellösung« entschieden. Man spricht von Erfahrung und von B-Lizenz Kompetenz. Von Feuer, Leidenschaft einerseits und taktischer, ruhiger Analyse andrerseits. So, wie wenn man von verbreitern oder verkleinern spricht. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Beiden einig sind (werden?) in ihren Entscheidungen. Anpfiff. Es geht los. Die Jungs spielen gut. Man ist hochmotiviert. Von Beginn an nehmen sie das Zepter in die Hand. Doch die Konter der Gastgeber sind stets gefährlich. Das Chanchenplus ist auf keiner Seite. Die 1 : 0 Führung der Botnanger kommt dennoch überraschend. Dani Tabar übernimmt die Position eines 2018 11 24 Botnang 02rechten Verteidigers. Sein Gegenspieler kommt zur Flanke in den Rückraum auf den Kai der Gastgeber, der die Nerven behält und locht. Unser Kai gibt uns dagegen die Hoffnung zurück. Wir gewinnen heute, das ist klar. Ein Freistoß kurz vor der Halbzeit. Kai schießt an der Mauer rechts vorbei, platziert ins rechte Eck. Torhüter Vito Gaeta bleibt machtlos.

Seitenwechsel

Fünf Minuten nach der Pause klingelt´s bei den Gastgebern. Niels flankt die Eckbälle von d2018 11 24 Botnang 03er rechten Seite. Dieser gelingt ihm herausragend. Maxi am hinteren Pfosten bedankt sich und trifft zum 1 : 2 (50.) per Kopf. Das  1 : 3 (60.) besorgt Kai nach einem Zucker Zuspiel von Niels mittels eines Lupfers über den heraus eilenden Keeper der Gastgeber. Ein Niels fungiert nach Einwechslungen von Anil und Nico für Jakob und Manu plötzlich in der Defensive.  Aber ein gut aufgelegter Kaiminator, der nach zwei erzielten Toren einen Super Assist auf Yannik ablegt, ist ein Mitbegründer – vorerst für das 1 : 4 (73.) Jetzt sollte alles klar sein, denkt man wie, jetzt kann man mal aufs Klo gehen. »Du kennst den TV nicht«, orakelte jemand von der Bank. So viel Zeit muss sein. Eine Blase könnte sonst platzen.

Und dann haben die Gastgeber ihren Libero zwar nicht aufgelöst, aber sie haben sich nicht aufgegeben. Nach einem coolen, trockenen  2 : 4, wieder über die linke Seite, bleibt Ange machtlos und man denkt Ehrentreffer, so wie wenn man denkt Regenwahrscheinlichkeit.
Manch einer ängstigt sich und denkt an einen Schirm, ein anderer geht in der Badehos´. In diesem Fall muss so etwas wie mentale Angst und die Einstellung der Optimisten mit Erfahrung wie Funken auf die Mannschaft übergesprungen sein, denn das Schlotwiesen-Team zeigt plötzlich ein nervöses Gesicht. A very nervous system. Es passiert in der angezeigten Nachspielzeit, über deren Start und Ende heftig debattiert wird. Zwei Minuten sind zwei Minuten. Mehr brauchte aber der ASV nicht, um unser Siegesgebilde platzen zu lassen. Ein Elfmeter, leider verschuldet durch den in der Defensive fehlplatzierten Niels, und es steht nur noch 3 : 4 (90. + 1). Zuletzt entscheiden mehr Wille der Gastgeber und das Quäntchen Glück, was man im Herumgestochere braucht, über die Stimmungslage nach gefühltem Verlust und noch eine Viertelstunde zuvor sicher geglaubtem Sieg unserer Jungs. Ein 4 : 4 wirkt nach außen hin gerecht. Bei allem Schmerz: Es ist es auch – leider. »Köpfe hoch, Jungs«, meint Trainer Christos Goulis. »Wir haben gut gespielt. Im nächsten Spiel machen wir es besser.«
Zunächst einmal braucht das Trainer Team eine Chance und Zeit. Und dann sehen wir weiter.

Der TV89 spielte mit: A. Grantsannlis – Lechner, Scharpfenecker, Bast, Tabar – Häringer, J. Albrecht, Braun, Hussein – Wietzer, Prechter

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Die neu zusammen gestellte C-Junioren Mannschaft des TV89 Zuffenhausen belohnt sich nach einer tollen Hinrunde mit dem Aufstieg in die Leistungsstaffel.

Da es im letzten Jahr keine C Jugend beim TV89 gab, mussten wir in dieser Saison von vorne, in der Kreisstaffel Stuttgart, anfangen. Es wurde ein neues Team gebildet, mit dem Großteil des sehr guten 2005er Jahrgang und mit einigen älteren Spielern des Jahrgang 2004. Die Testspiele im Vorfeld haben den Trainern gezeigt, dass es eine sehr schwere Aufgabe werden wird. Trotzdem trat man mit vollem Elan an und bereits 1 Woche nach den Sommerferien fuhr man zum Auftaktmatch nach Hedelfingen.
Was uns dort erwartete übertraf alles – allerdings negativ !!! Man wurde von der ersten Minute an unter Druck gesetzt und kam überhaupt nicht mit dem schnellen,körperbetonten Spiel klar. So hieß es nach 70 min. 0:10 !!! Alle waren am Boden und keiner wusste, wie der Rest der Runde werden sollte. Nun mussten sich alle hinterfragen, aber aufgeben gibt es nicht. So wurde das Training intensiviert, die Abwehrkette verbessert und das gesamte Verhalten auf dem Platz umgestellt.
Am nächsten Samstag stand das erste Heimspiel auf dem Programm und trotz einiger Unruhe und Skepsis hier und da, spielten die Jungs besser und gewannen am Ende 3:1 gegen Sportkultur. Im nächsten Heimspiel hatte man es mit starken Jungs aus Münster zu tun und auch da gewann man völlig verdient mit 3:1. Nun kam das nächste Auswärtssiel und man war unsicher, ob man genauso gut auswärts auftreten kann, wie daheim. Total überlegen hieß es am Ende 8:0 für den TV. Nun war allen klar, dass man auf dem richtigen Weg ist. Nach einem 6:2 gegen Degerloch fuhr man am 6. Spieltag zum verlustpunktfreien Tabellenführer, den Sportfreunden Stuttgart. Dort spielten wir 55 min. auf Augenhöhe, hatten Chancen auf das 1:0, belohnten uns aber nicht. Am Ende hieß es 0:3, aber es war klar, dass man mit jedem in der Liga mithalten kann. Der Aufstieg war kein Thema mehr, da man auf Fehler der anderen Teams angewiesen war. Ohne großen Druck gewann man gegen den PSV Stuttgart mit 17:0 und beim FC Stuttgart 9:0 !!! Was für tolle Spiele und nach Patzern der Konkurrenz, hatte man es am letzten Spieltag, daheim gegen den Vfb Obertürkheim, in der eigenen Hand doch noch aufzusteigen.

Und so ging man voller Selbstvertrauen ins entscheidende Spiel und setzte den Gegner von Anfang an unter Druck. Der konnte sich kaum enfalten und zur Halbzeit stand es 2:0. Als kurz nach dem Seitenwechsel das 3:0 fiel, waren sich wohl einige schon zu sicher und so kam es wie es kommen muss. Innerhalb von 5 min hieß es 3:2 und böse Erinnerungen ans letzte Jahr kamen auf, als man den Austieg wegen einem Tor verpasst hatte. Doch dieses Mal nicht. Mit einem super Freistoß zum 4:2 war es geschafft – AUFSTIEG !!! Riesige Freude überall und Belohnung für sehr sehr harte Arbeit. Jetzt heißt es dran bleiben, hart weiter trainieren und die Leistunsstaffel halten.

Danke an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.

2018 11 17 c junioren aufstieg

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Der TV89 Zuffenhausen reagiert und besetzt die Trainerposten der 1. und 2. Mannschaft neu.
Hinter der Abteilungsleitung liegt ein turbulentes Wochenende mit zahlreichen Gesprächen und unzähligen Telefonaten. Doch nun kann Vollzug gemeldet werden, aber der Reihe nach.

+++ TRENNUNG VOM TRAINERTEAM DER ERSTEN +++

Am vergangenen Freitag gab es die bereits vermeldete Trennung des bisherigen Cheftrainers Sven Peuckert, der nach dreieinhalb Jahren Tätigkeit diese beendete. Nach Gesprächen mit der Mannschaft und Sven Peuckert, sowie der aktuellen sportlichen Entwicklung einigten sich beide Seiten auf eine Trennung. Sven Peuckert ging zuvor bereits den ersten Schritt auf die Abteilungsleitung zu und nach einem Gespräch erfolgte die Trennung. Der TV89 Zuffenhausen bedankt sich auch auf diesem Weg nochmals für die stets sehr vertrauensvolle und erfolgreiche Arbeit von Sven Peuckert. "Wir haben bei aller Dankbarkeit und allem Vertrauen in den Trainer aber gemerkt, genau wie Sven Peuckert, dass es eine Veränderung geben muss." so Abteilungsleiter Uwe Prechter.Demnach erfolgte am Samstag das Gespräch mit Co-Trainer Sven Willing, der daraufhin ebenso seine Arbeit mit der 1.Mannschaft beendete.Lediglich Torspielertrainer und Betreuer Thomas Schöffski, sowie Spielleiter Christian Bauer bleiben dem Team erhalten.
"Wir wollten die Veränderung umfassend und tiefgreifend." so Prechter.
Es lag also nun in der Hand des Abteilungsleiters eine Lösung zu präsentieren. Nach einem intensiven Wochenende und der Interimslösung am Sonntag gegen den TSV Weilimdorf II (5:2) präsentierte die Abteilungsleitung am Dienstag der Mannschaft eine runderneuerte Besetzung.

+++ NEUES TRAINERTEAM VORGESTELLT +++

Das neue Trainerteam werden Daniel Gäng und Christos Goulis sein. 
Der bisherige Trainer der 2.Mannschaft Christos Goulis (C-Lizenz), wird die Position des Trainer der 1.Mannschaft, gemeinsam mit Daniel Gäng, übernehmen. "Er hat in der 2.Mannschaft hervorragende Arbeit geleistet und sich viel Vertrauen erarbeitet." so die Abteilungsleitung.Christos Goulis sammelte bereits mehrfach Erfahrungen im Aktiven Bereich, u.a. bei der SG Weilimdorf.
Gleichwertiger Trainerkollege wird mit Daniel Gäng nicht nur ein ehemaliger Spieler des TV, sondern auch ein Trainer mit B-Lizenz, der bereits Erfahrungen im oberen U-Bereich gesammelt hat."Dani ist eine tolle Lösung. Er ist TV´ler durch und durch, kennt viele Spieler und hat eine hervorragende Lizenz abgeliefert. Beide haben uns vollständig überzeugt und werden unserer 1.Mannschaft sicherlich neue Impulse geben." so Prechter abschließend.

+++ AUCH 2.MANNSCHAFT NEU BESETZT +++

Durch die Beförderung von Christos Goulis musste die Position hier auch neu besetzt werden. "Wir haben Sven Willing, dem bisherigen Co-Trainer von Sven Peuckert und ehemaligem Jugendtrainer des TV, diese Position angeboten. Auch hier sind wir überzeugt, dass diese Besetzung die beste Lösung ist." Willing war vorher im Juniorenbereich Trainer der U17 und der U19 und macht im Verein neben seiner Trainerarbeit noch viele andere kleinere Tätigkeiten.
Damit stellt sich der TV für die Rückrunde rechtzeitig neu auf. "Wir wollen nun nach vorne schauen und mit viel Kraft Veränderungen herbeiführen. Wir freuen uns, dass wir alle Posten mit internen Lösungen besetzen konnten."so Uwe Prechter abschließend.

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