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Vier Neuzugänge zum 1.Dezember sind schon etwas ungewöhnlich – umso mehr freuen wir uns, dass

  • Suzana Ivanovic (nach einem Jahr zurück aus dem badischen Ausland)
  • Patrick Kurz (schon seit einem halben Jahr bei uns im Training, jetzt offiziell vom TTC Stuttgart gewechselt)
  • Frank Münch (vom TSV Stuttgart-Mühlhausen) und
  • Martin Gubisch (vom SC Konstanz-Wollmatingen)


zu uns gestoßen sind. Die beiden Letztgenannten stellen sich vor:

Frank Münch



Ich  bin 53 Jahre alt, habe drei erwachsene Kinder im Alter von 30, 28 Jungs, 26 Mädchen, bin stolzer Opa einer Enkeltochter mit einem Jahr und seit kurzem nach 12 Jahren zum zweiten Mal verheiratet.
Ich arbeite als Leiter Lagerlogistik bei der Spedition Eckhardt in Stuttgart Stammheim.

Wie bist Du zum TV/TTC Zuffenhausen gekommen ?

Kurz gesagt, man kennt sich, mein Chef (Andreas Koch) spielt auch bei euch, die Trainingszeiten und der Spielort kommen mir sehr entgegen.

Deine Erwartungen an uns ?

Erwartungen habe ich an den TV/TTC Zuffenhausen keine, mal sehen was kommt , ich möchte mich aktiv und mit vollem Einsatz in der Mannschaft einbringen wo ich eingesetzt werde, sodass evtl. auch einem Aufstieg nichts im Wege steht.

Martin Gubisch

Martin Gubisch

Ich bin erst im Sommer aus beruflichen Gründen ins Ländle gekommen, davor habe ich beim SC Konstanz-Wollmatingen gespielt. Nach der Arbeit, bei der ich haupstächlich mit Zahlen und Computern zu tun habe, brauche ich zum Ausgleich eine Gelegenheit zum Auspowern, das war schon während der Schul- und Studiumszeit so. Ich freue mich darauf, zur Rückrunde auch in der Mannschaft richtig loslegen zu können.

Wie bist Du zu TV/TTC Zuffenhausen gekommen?

Zu Fuß, ich wohne ja hier ... Spaß beiseite, ich habe mir die Internetseiten von Vereinen aus der Umgebung angesehen und bin dabei über die sehr schön geschriebenen Spielberichte des TV89 gestolpert. Und nachdem ich dann in der Halle eine recht muntere Truppe angetroffen habe, fiel die Entscheidung leicht.

Was für Erwartungen hast Du an uns?

Der gemeinsame Besuch beim Spiel der Böblinger Damen-Bundesligamannschaft hat sehr viel Spaß gemacht, gerne mehr davon. Bei den Mannschaftswettkämpfen ist mir wichtig, dass der sportliche Erfolg im Fokus steht und nicht die Frage, was man mit dem Rest des Abends anfangen kann, wenn man die lästigen Spiele endlich hinter sich gebracht hat. Ich habe vor vielen Jahren mal in einer Mannschaft gespielt, bei der die eine Hälfte eher an den gesellschaftlichen und die andere an den sportlichen Aspekten interessiert war, was letztlich bei allen nur zu Frust geführt hat.

Herzlich willkommen, Suzana, Patrick, Frank und Martin!


Zwei Jugendliche und zwei Erwachsene machten sich am Sonntagmorgen auf den Weg nach Böblingen zum Spiel der Damen-Bundesliga zwischen dem SV Böblingen und TuS Bad Driburg. Nach einigen Hindernissen kamen wir einigermaßen rechtzeitig zu den Eingangsdoppeln an und sahen spektakuläres Tischtennis.

Warum es sich gelohnt hat:

  • es standen sich zwei fast gleichwertige Teams gegenüber mit zwei ganz unterschiedlichen Führungsspielerinnen: bei den Gästen die 19-jährige Neu-Nationalspielerin Nina Mittelham mit einem extrem starken Vorhand-Angriff, bei Böblingen die 48-jährige Qianhong Gotsch, eine der besten Defensivspielerinnen der Liga
  • im vorderen Paarkreuz gab es viermal das Duell Angriff (Bad Driburg) gegen Abwehr (Böblingen), viele lange, tolle Ballwechsel
  • das zuschauerfreundliche Spielsystem mit Eingangsdoppeln und dann 8 Einzeln bot uns mehr als drei Stunden Sport auf hohem Niveau – für 3 € (Jugendliche) bzw. 6 € (Erwachsene) Eintritt. Die Herren-Bundesliga, die keine Doppel mehr kennt und manchmal nach drei Spielen die Zuschauer schon wieder nach Hause schickt, könnte davon lernen …

Das Spitzeneinzel Gotsch – Mittelham brachte die Entscheidung. „Hongi“ Gotsch (vor dem Spiel mit 10:1 Siegen eine der besten Spielerinnen der Liga) musste vor den extrem harten, gut platzierten Vorhandbällen der jungen Nina Mittelham kapitulieren. Letztlich setzte sich Bad Driburg knapp mit 6:3 durch und festigte damit seinen Platz im Mittelfeld.

Hier geht's zum Spielbericht.

Wir waren sicher nicht das letzte Mal beim Damen-Bundesliga-Tischtennis in Böblingen!

Das Bundesliga-Team des SV Böblingen

P.S.: Das nächste Mal wird der Gastgeber sicher auch den Ablauf der Tombola in den Griff bekommen. Angekündigt war: „Jedes zweite Los gewinnt!“ Wir kauften drei und hatten nur Nieten. Überraschenderweise ging es allen anderen Zuschauern auch so – alle hatten Nieten gezogen. Kurz vor Ende der Halbzeitpause kam dann die Erklärung: man hatte vergessen, die Gewinne in den Lostopf zu tun, alle verkauften Lose waren Nieten … Schließlich durfte man drei Nieten gegen einen Gewinn eintauschen. Aber unsere Lose waren schon im Müll gelandet ...

Seit einigen Wochen ist er bei uns im Training, Vereinsmeister ist er auch schon geworden - unser Neuzugang Marian Ilie stellt sich vor:

Hallo Marian, stelle Dich doch bitte kurz vor und erzähle uns, wie
Du nach Stuttgart gekommen bist:

Ich bin klein, jung und schön :-) (lacht).
Ich liebe Tischtennis und spiele es sehr gerne. Mein Bruder ist zum
Arbeiten nach Deutschland gekommen. Er wohnte auch in Zuffenhausen,
deswegen habe ich es ihm nachgetan und wohne sogar in derselben Wohnung
wie er früher.

Da war es naheliegend, auch in der Nähe nach einem Verein zu suchen und
so bin ich zum TV Zuffenhausen gekommen.

Wie ist Tischtennis in Rumänien?

Es gibt kaum Tischtennis-Vereine in Rumänien. So musste ich alleine zum
Tischtennis-Spielen 100 Kilometer fahren. Daher bin ich auch nicht immer
hingegangen, da der Weg ja sehr weit ist.

Offensichtlich hast Du die wenige Trainingszeit gut genutzt - wie
hast Du es geschafft, so gut zu werden (Marian hat ein Niveau von etwa
TTR 1650)? :

Früher habe ich immer und sehr viel mit meinem Vater trainiert. In der
Schule hatte ich dann einen guten Trainer, der mir vieles beigebracht
hat.
Ich habe auch mal 5 Jahre lang Fussball gespielt, dann aber Tischtennis
weiterverfolgt.



Marian wird in der kommenden Saison in der ersten Mannschaft aufschlagen
und dabei hoffentlich viele Spiele gewinnen.

Kannst Du Dich bitte kurz persönlich vorstellen?

Ich heiße Alfonso Vidal und komme aus Concepción in Chile. 2011 begann ich an der Universität Stuttgart-Vaihingen mit dem Master-Studium Internationale Umweltschutztechnik.  Ich lebte zwei Jahre auf dem Campus dort, dann bin ich nach Zuffenhausen umgezogen. Bisher habe ich beim TSV Büsnau Tischtennis gespielt.



​​Wie bist Du in Kontakt zu unserem Verein gekommen?

Während ich in Büsnau wohnte, habe ich öfter gegen Zuffenhausen gespielt. Im vergangenen Jahr, nachdem ich seit 3 Jahren in Zuffenhausen lebe, entschied ich mich für unser Team.​

​Welche Erwartungen hast Du?

Lernen, noch besser Tischtennis zu spielen und ein stärkeres Mitglied für das Team zu werden.

Herzlich willkommen, Alfonso! Wir kennen ihn schon aus dem Mittwochs-Training als ehrgeizigen Mitspieler mit starkem Aufschlag. Alfonso wird unsere Herren III verstärken.

Warum kommen Franzosen vom 17. bis 19. Juni nach Zuffenhausen, wenn doch in Frankreich momentan die Fußball-EM ist? Ist doch klar, der alle zwei Jahre stattfindende Sport- und Kulturaustausch zwischen Zuffenhausen und seiner Partnerstadt La Ferté  – ein kleines Städchen ca. 50 km westlich von Paris – ruft! Gekommen sind 8 Teilnehmer. Nachdem der Bus die 7-stündige Strecke von Frankreich nach Deutschland fast ohne Stau (20 Minuten Stau in der Ludwigsburger Straße in Zuffenhausen) absolvierte, wurde bei besten Wetter im Hofe des Geburtsorts des TTC mit Maultaschen und einem Riesen-Brie fraternisiert.

Am Samstag stand der sportliche Teil der Begegnung an. Unter den Augen des Bürgermeisters von La Ferté fand das Freundschaftsspiel zwischen dem TTC und unseren Gästen statt (Spieler des TTC: Simon Brunner, Ralf Buckenmaier, Filipp Münst, Michael Bortolamedi und Ludovic – unser französischer Leihspieler). Trotz enger Spiele ging die Begegnung zu Gunsten des TTC aus.

Der wichtigste Teil ist allerdings der kulturelle Austausch. Neben elementarem Fleckenfest-Vokabular – „Ein Weizenbier bitte“ – wurde auch das Ritual des Duschbiers erklärt und gleich angewendet. Nach einem langen Abend traf man sich am Sonntagmorgen in der TTC-Bar zum Weißwurstfrühstück, damit unsere Freunde auch gestärkt die lange Reise nach Hause antreten konnten (siehe Foto)

Besonderer Dank geht an die Quartiergeber Familie Bortolamedi, Fillip Münst, Ralf Buckenmaier und Chunling Song für die freundliche Aufnahme der Gäste und Unterstützung bei der Organisation.

Nächstes Jahr wird die Städtebegegnung 40 Jahre alt. Gefeiert wird das in La Ferté. Der TTC ist jetzt schon eingeladen. Mal schauen, wie viele den Weg nach La Ferté finden werden. Ganz nach dem Motto „Allez le Zuffenhausen-La-Ferté-Jumelage! Parler, jouer et fraterniser!“

Anerkannter Stützpunktverein

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