24.09.2019

Es war Tradition, jährlich eine Kanufahrt zu unternehmen, doch leider ist diese Tradition mit Abgang der älteren Mitglieder verloren gegangen. In diesen Erinnerungen schwelgten wir bei den U 18 wbl.-Finals und daraus wurde die Idee geboren, wieder Kajakfahren zu gehen.

Demzufolge trafen sich am Freitag 8 Mädels und 4 Begleitpersonen an der Talwiesenhalle zur Abfahrt in die Fränkische Schweiz. Am Campingplatz angekommen hieß es erstmal, Zelte aufbauen und sich gemütlich einzurichten. Leider ließen wir uns dabei ein wenig zu viel Zeit, denn als wir um 20:15 Uhr! in der Campinggaststätte essen gehen wollten, hatte diese bereits 15 Minuten geschlossen. Also fuhren wir ins nächste Städtchen, um festzustellen, dass die anderen Gaststätten ebenfalls gedachten, früh zu schließen. Voller Panik nichts mehr zu Essen zu bekommen, mussten wir das Internet zu Rate ziehen und landeten dann letztendlich in einem griechischen Restaurant, das wahrscheinlich mit allen hungrigen Nachtschwärmern ein Nachsehen hat. Nach einer a…kalten Nacht und einem improvisierten Frühstück (der Dank geht an die erfahrenen Camper 😉) ging es dann am Samstag auf die Wiesent.

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 Eine kurze Einführung im Kajakfahren und schon ging es aufs Wasser.

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Damit die Teilnehmer wissen, wie man sich bei einem Unfall korrekt verhält, wurde eine Sicherheitsunterweisung gegeben und vorgeführt, wie man korrekt aus einem Boot steigt (dass man zuerst seinem Partner hilft und die Tonne schwimmen lässt, versteht sich dabei ja von selbst 😉).

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Nach der Sichherheitsunterweisung ging es dann an die ein oder andere Wasserschlacht und so verging die Zeit doch sehr schnell (wenn auch die Flüche, wann wir endlich da sind, gegen Ende immer lauter wurden).4

Nach 14 Flusskilometer wurden wir dann wieder vom Verleiher völlig durchnässt aber glücklich zu unserem Ausgangspunkt zurückgefahren. Und weil wir Hunger hatten und wussten, dass wir vor 20:00 in der Campinggaststätte sein mussten, machten wir uns auf den Weg zu derselben, nur um dann festzustellen, dass wir hätten reservieren müssen, um noch etwas zu Essen zu bekommen. Also wieder ein Blick in die Handys (das WLAN war sowas von besch ….) und ab zu einem guten Italiener. Am Sonntag ließen wir es dann bei herrlichstem Sonnenschein in Bamberg noch gemütlich ausklingen.

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Gegen 18:00 waren wir dann wieder wohlbehalten in Zuffenhausen angekommen.

Zum Schluss will ich mich bei den Fahrern bedanken und bei den Mädels, die hoffentlich genauso viel Spaß hatten, wie ich. Und wer weiß, vielleicht war dies die Wiedergeburt der Tradition.